12. Mehr Mut zu dir selbst!

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10 weitere Lebensmittel die du weglassen sollst!

Wie das rechte Denken der Anfang der Lebensweisheit ist, so ist die Tapferkeit ihre Vollendung, denn, wie Demosthenes sagt: »Durch dieses wird, was zu tun ist, geprüft, durch jene wird es gesichert.«

Wer richtig zu denken gelernt hat, kann allem standhalten, wie Seneca lehrt und wie Marc Aurel gleich ihm darlegte und demonstrierte:

»Lass dich nie durch die Betrachtung deines Lebens in seiner Gesamtheit entmutigen, und fasse nicht alle Unannehmlichkeiten, die dich treffen könnten, nach Beschaffenheit und Menge auf einmal in Gedanken zusammen, sondern frage dich vielmehr bei jedem gegenwärtigen Vorfall, was daran etwa nicht zu ertragen wäre. Und erkenne, dass weder das Vergangene noch das Zukünftige, sondern immer nur das Gegenwärtige dich drücken könnte; dass es aber gemildert wird, wenn du bedenkst, wie kurz es ist, und dich auf die Kraft deiner Seele besinnst.

Denke nie, wenn etwas schwer erscheint, dass es dir nicht möglich sei, es zu meistern! Wenn etwas irgendeinem Menschen möglich war, ist es auch für dich erreichbar. Wage dich darum mutig an Dinge, an deren Durchführbarkeit du anfangs zweifelst, und vertraue der Überlegenheit der inneren Kraft über die äußeren Dinge und Umstände!

Sieh alles mit furchtlosen Augen an, da die Außendinge dein inneres Wesen nicht berühren können und Störungen deines Seelenfriedens nur in deiner Einbildung bestehen.

Dieser Mut zu dir selbst befähigt dich, sorgenfreier zu leben und mit zunehmender Gelassenheit jeweils das zu tun, was der Augenblick erfordert, festen Schrittes deinen Weg zu gehen und, wenn dir die Einsicht ob der rechten Richtung fehlt, in die Stille zu gehen und dem Genius in dir zu folgen.

Denn die äußeren Dinge und Umstände, die du mit Furcht oder Hoffnung fliehst oder suchst, kommen nicht zu dir, sondern du kommst gewissermaßen zu ihnen. Bekümmere dich darum nicht um sie; dann bleiben sie, wo sie sind, und können dir nichts anhaben.

Wenn du so denkst und handelst, kannst du am Abend jedes Tages selbstbewusst bekennen:

Heute habe ich wiederum alle Hindernisse und Widrigkeiten überstanden, weil ich sie in mir überwand. Ich bewahrte Gelassenheit gegenüber dem, was von äußeren Ursachen herrührte, und Gerechtigkeit und Weisheit gegenüber dem, was durch mich selbst bedingt war. So begründete ich heute mein Wohlergehen und werde es morgen und weiterhin ebenso tun.

Weise handelt, wer seine Seele vor jeder Richtung bewahrt, die eines denkenden Wesens unwürdig ist, und seine Tätigkeit auf das beschränkt, was notwendig ist.«

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